Wenn man von Journalismus spricht, denken die meisten Leute zu aller erst an die Boulevard Presse. Doch echter Journalismus ist viel mehr als das. Es geht um richtige Recherche, Interviews, Informationen sammeln und die wichtigsten Informationen mit einem hohen Maß an sprachlicher Kompetenz verbinden. Jeder Journalist unterliegt dabei der Sorgfaltspflicht und muss seine Quellen mehrmals prüfen. Ein wichtiger Bestandteil des Gesamtjournalismus ist der moderne Finanzjournalismus.
Um was geht es im modernen Finanzjournalismus?
Der moderne Finanzjournalismus dreht sich um alle Themen und Fragen rund um Finanzen. Es können also derzeitige Entwicklungen auf dem Finanzmarkt analysiert werden oder aber auch finanzielle Vorsorge und die verschiedenen Möglichkeiten des Sparens. Beim modernen Finanzjournalismus können aber auch Finanzfallen aufgedeckt und dargelegt werden und gleichzeitig auch die besten Alternativen gezeigt werden. Die Spanne des Finanzjournalisten ist also sehr groß und kann von sehr detaillierten Angaben über bestimmte Vorfälle bis hin zu sehr oberflächlichen Texten gehen. Wichtig ist aber, dass man versucht sich von den Wettbewerbern abzugrenzen und an einem sachlichen Stil festhält. Die beliebtesten Themen beim Finanzjournalismus sind Geldanlagen und Kredite. Deshalb soll ein kleines Beispiel über diese Themen bessere Einsicht in den modernen Finanzjournalismus geben.
Textbeispiel: Lieber Geldanlagen oder doch Kredite aufnehmen – Das ist hier die Frage
Wir befinden uns in Zeiten der finanziellen Aufruhr, wo Banken pleite gehen und das gesamte Finanzgefüge auf ganz dünnem Eis steht. Gleichzeitig sollte man aber auch wahrnehmen, dass sich in Krisenzeiten immer Chancen für Klevers auftuen. Beispielsweise werden gerade in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation von der Politik die Gegenmaßnahmen veranlasst, sodass beispielsweise Kreditzinsen sinken. Doch auch wenn die Zinsen sinken, ist es nun die richtige Zeit Kredite aufzunehmen oder in Geldanlagen zu investieren?
Die Antwort darauf kann nicht ganz so leicht gegeben werden. Da muss man sich zuerst seiner eigenen, finanziellen Lage klar werden. Kredite helfen sicherlich die eigene Liquidität kurzfristig zu erhöhen und sich Dinge im hier und jetzt leisten zu können. Doch warum sollte man Zinsen bezahlen, wenn man beim Sparen mit Geldanlagen selbst Zinsen kassieren kann. Also was ist die schlauere Lösung, um sich auch noch in Zukunft nicht den hohen Rückzahlungsraten auszusetzen und trotzdem genügend Geld zur Verfügung zu haben


