Journalismus


Krankenversicherung für Journalisten

Gepostet von pcfaxe am Jan 22, 2012 in Journalismus

Die Krankenversicherungen für den Journalisten - privat oder gesetzlichFreiberuflich tätige Journalisten haben zu Berufsbeginn oder ab einem bestimmten Einkommen die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Wählen sie die PKV, ist das eine Entscheidung für das Leben. Aus diesem Grund sollte sie gut überlegt sein.

Gesetzlich oder privat: Freiberufliche Journalisten haben die Wahl

Sozialversicherungspflichtige Journalisten sind automatisch Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung, deren Kassen sich in den Leistungen sowie in den Kosten nur marginal unterscheiden. Anders sieht dies bei freiberuflichen Journalisten aus. Diese müssen sich zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenkasse entscheiden. Allerdings gibt es im Gegensatz zu anderen Selbstständigen, die jederzeit in die PKV wechseln können, eine Einschränkung: Sie können diese Wahl nur zu Beginn des Berufslebens oder ab der Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze vornehmen. Hinsichtlich der Versicherungspflicht muss das durchschnittliche Einkommen der letzten drei Jahre aktuell mindestens 50 800 Euro pro Jahr betragen. Der Grund liegt darin, dass freiberufliche Journalisten Pflichtmitglied der Künstlersozialkasse sind. Dadurch ist die Wechselfreiheit in diesem Punkt eingeschränkt. Insgesamt ist die Künstlersozialkasse aber eine begrüßenswerte Einrichtung. Sie übernimmt die Rolle eines Arbeitgebers: So zahlt sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse den Arbeitgeberanteil. Für eine private Krankenversicherung zahlt sie einen Zuschuss, der von mehreren Faktoren wie der Einkommenshöhe abhängt. Im Gegensatz zu anderen Freiberuflern, die für diese Kosten allein aufkommen müssen, haben Journalisten dadurch einen großen finanziellen Vorteil.

Eine kostengünstige PKV finden

Bei der Systemfrage ist zu berücksichtigen, dass ein einmal vorgenommener Wechsel in die PKV kaum mehr rückgängig zu machen ist. Aus diesem Grund sollten die Vor- und Nachteile zuvor gut durchdacht werden. Wer nach diesen Überlegungen eine private Krankenversicherung bevorzugt und die Voraussetzungen dafür erfüllt, steht schließlich vor der Aufgabe sich einen preiswerten Anbieter zu suchen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung können private Unternehmen den Tarif, sowie den Leistungskatalog größtenteils selbst bestimmen. Entsprechend groß sind die Unterschiede. Für die Suche empfiehlt sich das Vergleichsportal finanzcheck.de. Entsprechend Ihren persönlichen Angaben unterbreitet Ihnen diese Seite attraktive Angebote. Dabei zeichnet es sich durch Unabhängigkeit aus und berücksichtigt zahlreiche Versicherungsgesellschaften.

Freiberufliche Journalisten sollten schon bei der Aufnahme der beruflichen Tätigkeit wissen, ob sie eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung bevorzugen. Bei einer PKV sollten sie angesichts der großen Preis- und Leistungsdifferenzen unbedingt einen Vergleich durchführen.

Foto – detailblick – Fotolia

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